Berechnungsformel
CPM = Kosten ÷ Impressionen × 1.000
Beispiel: Eine Kampagne kostet 500 CHF und erzielt 20.000 Impressionen.
500 CHF ÷ 20.000 × 1.000 = 25 CHF CPM
Welche Werbeformate sind gemessen am Tausend-Kontakt- Preis tendenziell günstig und wann lohnt sich ein teureres Video- oder HTML5-Format?
Standard-Display-Banner erzielen häufig niedrigere CPM als aufwendige HTML5- oder Videoformate. Video-Werbung ist pro 1.000 Impressionen häufig teurer, kann aber mehr Aufmerksamkeit und Engagement erzeugen. Das wirtschaftlich beste Format hängt deshalb nicht nur vom CPM, sondern auch von Sichtbarkeit, Zielgruppe, Inventar, Creative und Kampagnenziel ab.
CPM bedeutet Cost per Mille. Die deutschsprachige Bezeichnung lautet Tausend-Kontakt-Preis oder TKP. Beide Kennzahlen beschreiben die Kosten für 1.000 Werbeeinblendungen.
CPM = Kosten ÷ Impressionen × 1.000
Beispiel: Eine Kampagne kostet 500 CHF und erzielt 20.000 Impressionen.
500 CHF ÷ 20.000 × 1.000 = 25 CHF CPM
Die Tabelle zeigt typische relative Unterschiede. Sie enthält keine erfundenen Schweizer Marktpreise.
| Werbeformat | CPM-Tendenz | Creative-Aufwand | Hauptstärke | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Standard-Display-Banner | häufig niedrig | niedrig | skalierbare Reichweite | Awareness, Retargeting und budgetorientierte Kampagnen |
| Responsive und assetbasierte Anzeigen | niedrig bis mittel | niedrig bis mittel | flexible Format- und Platzierungsanpassung | Google Ads, Demand Gen und skalierbare Asset-Kampagnen |
| HTML5 und Rich Media | häufig mittel | mittel bis hoch | Interaktion und Markenwirkung | erklärungsbedürftige Angebote, Produktvielfalt und hochwertige Creatives |
| Outstream- und Feed-Video | mittel bis höher | hoch | Video-Reichweite ausserhalb klassischer Videoplayer | kurze, aufmerksamkeitsstarke Bewegtbildbotschaften |
| In-Stream- und YouTube-Video | häufig höher | hoch | Aufmerksamkeit und Storytelling | Markenaufbau, Produktvorstellungen und audiovisuelle Erklärungen |
Die tatsächlichen CPM hängen unter anderem von Markt, Plattform, Region, Zielgruppe, Inventar, Wettbewerb, Saison, Gebotsstrategie, Dealtyp, Format, Laufzeit und Kampagnen-Setup ab.
Standardbanner sind technisch vergleichsweise einfach und können auf einem grossen verfügbaren Inventar ausgeliefert werden.
Bild-, Logo-, Text- und Videoassets können abhängig von Kampagnentyp und Plattform zu unterschiedlichen Anzeigenvarianten kombiniert werden.
HTML5-Anzeigen können Animationen, mehrere Botschaften, Produktvarianten oder interaktive Elemente enthalten.
Outstream- oder feedbasierte Videos können in redaktionellen Seitenbereichen oder visuellen Feeds erscheinen.
Für den Vergleich sind neben dem CPM insbesondere Sichtbarkeit, View-Rate, Wiedergabedauer und Video-Completion relevant.
In-Stream-Formate werden vor, während oder nach Videoinhalten beziehungsweise in unterstützten YouTube-Umfeldern ausgespielt.
Abhängig von Kampagnentyp und Gebotsstrategie können neben CPM auch Kosten pro View und weitere Video-Kennzahlen relevant sein.
Ein niedriger Video-CPM bedeutet nicht automatisch günstige qualifizierte Videoaufrufe. Für eine belastbare Bewertung sollten auch View-Rate, Wiedergabedauer und Completion Rate betrachtet werden.
Demand-Gen-Kampagnen kombinieren visuelle Bild-, Text- und Videoassets. Kosten und tatsächlicher CPM hängen von Kampagnenziel, Zielgruppe, Region, Gebotsstrategie und Wettbewerb ab.
YouTube unterstützt unterschiedliche horizontale, vertikale und quadratische Videoassets sowie verschiedene Kampagnen- und Auslieferungsformate.
Für den Kostenvergleich können CPM, CPV, View-Rate und Video-Completion gemeinsam relevant sein.
DV360 unterstützt Kampagnenmanagement, Zielgruppen, Creatives, Inventareinkauf, Optimierung und Reporting.
Media-CPM, Plattformkosten, Datenkosten, Ad-Serving-Kosten und Dienstleistungen sollten getrennt betrachtet werden.
Eine günstige Impression ist wenig wert, wenn die Anzeige nicht oder nur sehr kurz im sichtbaren Bereich erscheint.
Ein höherer CPM kann wirtschaftlicher sein, wenn eine deutlich passendere Zielgruppe erreicht wird.
Werbeumfeld, Publisher, Placement und Markensicherheit beeinflussen die Qualität einer Impression.
Ein aufwendigeres HTML5- oder Video-Creative kann mehr Aufmerksamkeit erzeugen als ein günstigeres Standardbanner.
Ein niedriger CPM kann zu vielen wiederholten Kontakten führen, ohne die tatsächlich erreichte Zielgruppe ausreichend zu vergrössern.
Für Markenaufbau gelten andere Erfolgskriterien als für Traffic-, Lead- oder Verkaufskampagnen.
Berechnen Sie entweder das erforderliche Budget aus Impressionen und CPM oder die rechnerisch möglichen Impressionen aus Budget und CPM.
Für EDM Display & Video kann als Preisbasis 25 CHF pro 1.000 Impressionen eingesetzt werden. Dieser Wert ist kein allgemeiner Schweizer Marktbenchmark.
Die Ergebnisse sind rechnerische Schätzungen. Tatsächliche Auslieferung, Reichweite, Sichtbarkeit und Leistungswerte hängen vom Kampagnen-Setup ab.
Ein aussagekräftiger Vergleich betrachtet den Media-CPM gemeinsam mit Sichtbarkeit, Engagement, Inventar, Geräten, Regionen und Werbemitteln.
Die verfügbaren Daten und Detailstufen hängen von den aktivierten Plattformen, Schnittstellen, Berechtigungen, Verträgen und dem Kunden-Setup ab.
CPM beziehungsweise TKP beschreibt die Kosten pro 1.000 Werbeeinblendungen. Die Formel lautet: Kosten geteilt durch Impressionen, multipliziert mit 1.000.
Standard-Display-Banner haben aufgrund des grossen Inventars und des vergleichsweise geringen Creative-Aufwands häufig einen niedrigeren CPM als aufwendige HTML5- oder Videoformate.
Video-Inventar ist häufig begrenzter und aufmerksamkeitsstärker. Zudem ist die Produktion geeigneter Video-Creatives meist aufwendiger.
Nein. Sichtbarkeit, Zielgruppenrelevanz, Inventarqualität, Creative-Wirkung, Video-Engagement und Kampagnenziel sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
Der sichtbare CPM setzt die Kosten ins Verhältnis zu den messbar sichtbaren Impressionen, statt zu allen ausgelieferten Impressionen.
Nein. 25 CHF pro 1.000 Impressionen ist die angegebene Preisbasis für EDM Display & Video und kein allgemeiner Schweizer Marktbenchmark.
Das hängt vom Einkaufs-, Preis- und Vertragsmodell ab. Bei auktionsbasierten Plattformen kann der tatsächlich erzielte CPM von Wettbewerb, Zielgruppe, Inventar und Gebotsstrategie abhängen.
Beschreiben Sie Zielmarkt, Kampagnenziel, gewünschtes Format und Budget. Das EDM-Team prüft, welche Display-, HTML5- oder Video-Umsetzung zu Ihrem Vorhaben passt.