Unternehmen mit einer Kampagne
Werbetreibende legen Zielgruppe, Region, Sprache, Budget, Laufzeit, Geräte, Werbemittel und weitere Kampagnenregeln fest.
Erfahren Sie, wie der automatisierte Einkauf digitaler Werbung funktioniert, welche Systeme beteiligt sind und wie EDM Kampagnen technisch verbindet, auswertet und automatisiert optimiert.
Programmatic Advertising bedeutet, dass digitale Werbeplätze automatisiert über Software ausgewählt und eingekauft werden. Wenn eine Person eine Website oder App öffnet, prüfen geeignete Kampagnen, ob der verfügbare Werbeplatz zu ihren Regeln passt. Je nach Einkaufsmodell wird anschliessend eine Anzeige ausgewählt, ausgeliefert und gemessen.
Programmatic Advertising ist der automatisierte und datenbasierte Einkauf digitaler Werbung. Anstatt jeden Werbeplatz einzeln manuell zu buchen, verwenden Werbetreibende und Publisher spezialisierte Systeme, die verfügbare Werbemöglichkeiten technisch prüfen und verarbeiten.
Werbetreibende legen Zielgruppe, Region, Sprache, Budget, Laufzeit, Geräte, Werbemittel und weitere Kampagnenregeln fest.
Publisher stellen digitales Werbeinventar bereit. Dazu gehören beispielsweise Bannerflächen, Video-Platzierungen oder Werbeplätze in Apps.
Plattformen prüfen, ob ein verfügbarer Werbeplatz zu einer Kampagne passt. Je nach Einkaufsform wird eine Auktion durchgeführt oder vereinbartes Inventar genutzt.
Ein Schweizer Hotel möchte Menschen erreichen, die sich für Wanderferien interessieren. Das Hotel definiert Zielregion, Sprache, Laufzeit, Budget und passende Zielgruppenkriterien.
Öffnet eine geeignete Person eine Website oder App mit verfügbarem Werbeplatz, prüft die Einkaufsplattform, ob diese Werbemöglichkeit zu den Kampagnenregeln passt.
Ist der Werbeplatz geeignet und erhält die Kampagne den Zuschlag oder besitzt einen passenden Inventarzugang, wird die Hotelanzeige ausgeliefert und gemessen.
Wichtig: Die Person ist dadurch nicht automatisch namentlich bekannt. Welche Signale verwendet werden können, hängt von Plattform, Markt, Einwilligungen, Datenschutzvorgaben und Kampagnen-Setup ab.
Eine DSP unterstützt Werbetreibende beim automatisierten Einkauf digitaler Werbeplätze. Sie prüft verfügbare Werbemöglichkeiten anhand der Kampagnenregeln und kann Gebote abgeben.
Eine SSP unterstützt Publisher dabei, digitales Werbeinventar technisch bereitzustellen und zu vermarkten.
Real-Time Bidding ist eine automatisierte Auktion für eine einzelne Werbemöglichkeit. Geeignete Kampagnen können innerhalb kurzer Zeit ein Gebot abgeben.
RTB ist eine mögliche Form des Programmatic Advertising. Nicht jede programmatische Buchung erfolgt über eine offene Echtzeitauktion.
Ein Ad Server verwaltet und liefert Werbemittel aus. Google Campaign Manager 360 ist eine der weltweit führenden professionellen Enterprise-Plattformen für Ad Serving und Kampagnenmessung.
CM360 ist keine DSP und kauft kein Programmatic-Inventar.
| System | Aufgabe | Einfach erklärt |
|---|---|---|
| DSP | Media Buying, Targeting, Bidding und Inventarzugang | Hilft Werbetreibenden beim Einkauf. |
| SSP | Bereitstellung und Vermarktung von Inventar | Hilft Publishern beim Verkauf. |
| RTB | Auktion einzelner Werbemöglichkeiten | Geeignete Kampagnen können bieten. |
| Ad Server | Auslieferung, Tracking und Messung | Liefert Anzeigen aus und erfasst Daten. |
| EDM Reporting | Konsolidierung, Filterung und Visualisierung | Zeigt relevante Ergebnisse an einem Ort. |
| EDM-Optimierung | Algorithmische Analyse und Anpassung geeigneter Parameter | Prüft verfügbare Daten und unterstützt die zielbasierte Optimierung. |
Grosse Mengen digitaler Werbemöglichkeiten können anhand definierter Kampagnenregeln technisch geprüft werden.
Regionen, Geräte, Kontexte und Zielgruppen können abhängig von Plattform und Kampagnentyp kombiniert werden.
Impressionen, Klicks, Kosten, Sichtbarkeit, Video-Interaktionen und weitere Werte können je nach Setup ausgewertet werden.
Kampagnen können auf zusätzliche Regionen, Zielgruppen oder Inventarquellen ausgeweitet werden, soweit diese verfügbar sind.
Kampagnen, Budgets und Werbemittel lassen sich in professionellen Systemen planen und kontrollieren.
Verfügbare Kampagnensignale können regelbasiert und algorithmisch ausgewertet werden, um geeignete Parameter zielorientiert anzupassen.
Programmatic Advertising garantiert weder Klicks, Sichtbarkeit, Verkäufe, CPA noch ROAS.
Qualität, Reichweite, Sichtbarkeit und verfügbare Publisher unterscheiden sich nach Markt und Setup.
Zielgruppe, Angebot, Werbemittel, Landingpage, Messkonzept und Budget müssen weiterhin fachlich geprüft werden.
Targeting, Tracking und Datenverarbeitung müssen rechtlich und technisch geprüft werden.
Einwilligungen, Browserregeln, Plattformen und Integrationen beeinflussen, welche Daten verfügbar sind.
Nicht jeder Parameter kann in jeder Kampagne automatisch angepasst werden.
EDM verbindet eine verständliche Kundenoberfläche mit professioneller Infrastruktur für Media Buying, Ad Serving, Messung, algorithmische Optimierung und Reporting.
Unternehmen können Kampagnenziel, Markt, Sprache, Budget, Laufzeit, Regionen, Geräte und verfügbare Zielgruppenkriterien konfigurieren.
Bestehende Vorlagen können mit Logo, Bild, Text, Farben, CTA und Ziel-URL angepasst und in mehreren Formaten geprüft werden.
EDM unterstützt bei Strategie, Setup, Werbemitteln, Auslieferung, Dateninterpretation und fachlicher Weiterentwicklung.
Verfügbare Targeting-Optionen, Creative-Formate, Inventarquellen und Optimierungsmöglichkeiten hängen vom Kampagnentyp, Markt, DSP, Inventar, den aktivierten Schnittstellen, Berechtigungen und dem Kunden-Setup ab.
EDM ist über integrierte Schnittstellen mit Google Display & Video 360, Xandr und Google Campaign Manager 360 verbunden. Diese Integrationen bilden die technische Basis für Programmatic Media Buying, Ad Serving, Kampagnenmessung, Reporting und die automatisierte Optimierung mit eigenen EDM-Algorithmen.
Google Display & Video 360 unterstützt Inventarbewertung, Targeting, Bidding, Budgetsteuerung und die Auslieferung von Display- und Video-Kampagnen.
Xandr kann für Programmatic Media Buying, Publisher- und Placement-Auswahl sowie marktübergreifende Kampagnen eingesetzt werden.
Campaign Manager 360 unterstützt Creative-Auslieferung, Impression- und Klickmessung, Publisher-, Placement-, Viewability- und Video-Interaktionsmessung.
Nicht jede Plattform, Inventarquelle oder Messdimension ist in jeder Kampagne verfügbar. Die tatsächliche Nutzung hängt von Vertrag, Markt, Kampagnentyp, Berechtigungen und Kunden-Setup ab.
EDM analysiert verfügbare Kampagnen- und Auslieferungssignale aus den angebundenen AdTech-Systemen. Auf Grundlage der definierten Kampagnenziele können relevante Parameter regelbasiert und algorithmisch angepasst werden.
EDM prüft, welche Zielgruppen, Regionen, Geräte, Placements und Werbemittel anhand der verfügbaren Kampagnendaten besser funktionieren.
Auf Basis der definierten Ziele kann das System geeignete Einstellungen automatisiert anpassen.
Die EDM-Optimierungslogik verarbeitet verfügbare Auslieferungs-, Media-, Placement-, Zielgruppen-, Geräte-, Geo-, Creative-, Kosten- und Engagement-Signale aus den verbundenen AdTech-Systemen.
Kampagnenparameter können auf Grundlage dieser Signale regelbasiert und algorithmisch angepasst werden.
Der Umfang der automatisierten Optimierung hängt vom Kampagnentyp, den verfügbaren Daten, den aktivierten Schnittstellen, den definierten Zielen, Berechtigungen und dem jeweiligen Kunden-Setup ab. EDM behauptet keine vollständig autonome Kampagnensteuerung und keine garantierte Leistungsverbesserung.
EDM Reporting konsolidiert Daten aus verbundenen Werbe-, Analyse-, Such- und Commerce-Systemen in einem zentralen Dashboard. Unternehmen können Kampagnen, Budgets, Reichweite, Klicks, Kosten, Conversions, Publisher, Geräte, Regionen, Landingpages und Suchanfragen auswerten, ohne Berichte aus mehreren Plattformen manuell zusammenführen zu müssen.
EDM zeigt die wichtigsten Zahlen aus Ihren Kampagnen und Ihrer Website an einem Ort. Sie sehen, wie viele Personen erreicht wurden, wie viele geklickt haben, welches Budget eingesetzt wurde und welche Kampagnen Ergebnisse erzielen.
Je nach Datenquelle und Berechtigung unterstützt EDM Kampagnen- und Advertiser-Filter, Publisher- und Placement-Analysen, Geräte- und Geo-Reporting, Sichtbarkeit, Video-Engagement, Budgetkontrolle und Kampagnenexporte.
EDM Reporting kann Daten aus Google Analytics, Google Search Console, Google Ads, Meta Ads, Bing Ads beziehungsweise Microsoft Advertising, LinkedIn Ads, EDM Display & Video, Google Campaign Manager 360 und Google Merchant Center in einer zentralen Oberfläche konsolidieren. Weitere Programmatic-Daten aus DV360 oder Xandr können je nach technischer Anbindung, Vertrag und Kunden-Setup verfügbar sein.
Die tatsächlich verfügbaren Datenquellen hängen von den aktivierten Integrationen, Zugriffsrechten, Kampagnenkanälen und dem jeweiligen Kunden-Setup ab.
Zeitraum, Impressionen, Klicks und Kosten
Desktop, Smartphone, Tablet, Länder und Städte
Verfügbare Websites, Apps, URLs, Kampagnen, Placements und Leistungswerte.
EDM bietet granulare Dashboard- und Kampagnenberichte. Die Verfügbarkeit von Rohdaten auf Log-Level hängt von der verbundenen Plattform, dem Vertrag, den Berechtigungen und dem Kunden-Setup ab.
Kleinere Unternehmen können Programmatic Advertising nutzen, ohne eigene DSP-Verträge oder interne Programmatic-Spezialisten aufzubauen.
Erfahrene Teams profitieren von Budgetkontrolle, zentralem Reporting und algorithmischer Analyse verfügbarer Kampagnensignale.
Für grössere Werbetreibende sind klare Rollen von DSP, Ad Server, Reporting-Layer, Optimierungslogik und Kundenoberfläche relevant.
Die Preisbasis für EDM Display & Video beträgt 25 CHF pro 1.000 Werbeeinblendungen.
Programmatic Advertising ist nicht automatisch anonym oder personenbezogen. Entscheidend ist, welche Daten im konkreten Setup verarbeitet werden.
Für Schweizer Kampagnen kann das Schweizer Datenschutzgesetz nDSG relevant sein. Je nach Datenverarbeitung, Kundenstruktur oder Zielmarkt kann zusätzlich die europäische DSGVO anwendbar sein.
Diese Informationen ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung.
Programmatic Advertising ist der automatisierte und datenbasierte Einkauf digitaler Werbeplätze. Software prüft, ob eine Werbemöglichkeit zu den Regeln einer Kampagne passt, und steuert Auswahl, Auslieferung und Messung.
Nein. Real-Time Bidding ist eine mögliche Einkaufsform innerhalb des Programmatic Advertising. Nicht jede programmatische Buchung erfolgt über eine offene Echtzeitauktion.
EDM verfügt über integrierte Schnittstellen zu Google Display & Video 360, Xandr und Google Campaign Manager 360. Die Systeme unterstützen Media Buying, Ad Serving, Messung, Reporting und die Datenbasis für die EDM-Optimierungslogik.
Eigene EDM-Algorithmen analysieren verfügbare Kampagnen- und Auslieferungsdaten. Auf Grundlage der definierten Ziele können relevante Kampagnenparameter regelbasiert und algorithmisch angepasst werden.
Nein. Der Umfang der automatisierten Optimierung hängt vom Kampagnentyp, den verfügbaren Daten, aktivierten Schnittstellen, definierten Zielen, Berechtigungen und dem Kunden-Setup ab. Persönliche Kontrolle und Betreuung bleiben möglich.
Eine DSP dient dem Media Buying, Targeting und Bidding. Ein Ad Server verwaltet Werbemittel, liefert Anzeigen aus und misst Kampagnendaten.
Programmatic Advertising kann auch für KMU geeignet sein, wenn Zielmarkt, Zielgruppe, Budget, Werbemittel und Messkonzept sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.
Nein. Programmatic Advertising und automatisierte Optimierung garantieren weder Reichweite noch Sichtbarkeit, Klicks, Verkäufe, CPA oder ROAS.
Beschreiben Sie Zielmarkt, Kampagnenziel und geplantes Budget. Das EDM-Team kann anschliessend prüfen, welches Kampagnen-, Targeting-, Creative-, Optimierungs- und Reporting-Setup zu Ihrem Vorhaben passt.