Marketingziele definieren
Unternehmen legen fest, ob Bekanntheit, Reichweite, Website-Traffic, Leads oder Verkäufe unterstützt werden sollen.
Erfahren Sie, wie programmatische Werbung in eine datenbasierte Marketingstrategie eingebunden wird und wie Display, Video, Search, Messung und Reporting zusammenspielen.
Programmatic Marketing bezeichnet die datenbasierte Planung, Auslieferung, Messung und Optimierung digitaler Marketingmassnahmen mithilfe automatisierter Technologien. Programmatic Advertising ist ein zentraler Bestandteil davon und beschreibt insbesondere den automatisierten Einkauf digitaler Werbeplätze.
Programmatic Marketing verbindet automatisierte Werbeauslieferung mit Marketingstrategie, Zielgruppen, Daten, Creatives, Messung und Optimierung. Es betrachtet nicht nur den Einkauf eines einzelnen Werbeplatzes, sondern den gesamten Kampagnenprozess.
Unternehmen legen fest, ob Bekanntheit, Reichweite, Website-Traffic, Leads oder Verkäufe unterstützt werden sollen.
Display- und Video-Werbeplätze werden anhand definierter Kampagnenregeln technisch bewertet und eingekauft.
Kampagnendaten werden ausgewertet, um Creatives, Zielgruppen, Regionen, Geräte und Budgets weiterzuentwickeln.
Programmatic Advertising automatisiert insbesondere den Einkauf digitaler Werbung. Programmatic Marketing umfasst zusätzlich die strategische Planung, Zielgruppen- und Datenlogik, Creatives, Messung, Reporting und Kampagnenoptimierung.
| Bereich | Programmatic Advertising | Programmatic Marketing |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | automatisierter Einkauf digitaler Werbeplätze | übergeordnete datenbasierte Marketingstrategie |
| Kanäle | vor allem Display und Video | Display, Video und ergänzende Marketingkanäle |
| Technologie | DSP, SSP, Ad Exchange und Ad Server | AdTech, Analytics, Reporting und Automatisierung |
| Aufgaben | Media Buying, Targeting und Auslieferung | Strategie, Creatives, Media, Messung und Optimierung |
| Ziel | passende Werbeeinblendungen einkaufen | Marketingziele kanalübergreifend unterstützen |
Ein Schweizer Hotel möchte zunächst seine Bekanntheit für Wanderferien erhöhen und später mehr Buchungsanfragen erzielen.
Mit programmatischer Display- und Video-Werbung erreicht das Hotel geeignete Zielgruppen in relevanten Regionen und digitalen Umfeldern.
Google Search Ads können ergänzend Personen ansprechen, die bereits aktiv nach einem Wanderhotel oder Wanderferien in der Schweiz suchen.
Die Kampagnen- und Websitedaten werden anschliessend im EDM Reporting gemeinsam ausgewertet. So können Awareness-, Traffic- und Conversion-Signale im strategischen Zusammenhang betrachtet werden.
Wichtig: Kampagnenerfolg hängt nicht nur vom Mediaeinkauf ab. Angebot, Werbemittel, Landingpage, Markt, Budget, Laufzeit und Messkonzept beeinflussen die Ergebnisse ebenfalls.
Display- und Video-Kampagnen machen geeignete Zielgruppen auf Marke, Produkt oder Angebot aufmerksam.
Relevante Botschaften und Umfelder unterstützen die weitere Auseinandersetzung mit dem Angebot.
Search Advertising kann Personen ansprechen, die bereits aktiv nach einer passenden Lösung suchen.
Reporting verbindet verfügbare Media-, Website-, Search- und Conversion-Daten.
Daten und Signale helfen dabei, Kampagnen zu planen, auszurichten, zu messen und weiterzuentwickeln. Welche Daten genutzt werden können, hängt vom Markt, der Plattform, den Einwilligungen und dem konkreten Setup ab.
Websites, Apps, Themen, Kategorien und Inhalte können zur Auswahl geeigneter Werbeumfelder beitragen.
Kampagnen können abhängig von der Plattform nach Land, Region, Stadt, Postleitzahl oder Radius ausgerichtet werden.
Desktop, Smartphone, Tablet und weitere unterstützte Geräte können getrennt gesteuert und ausgewertet werden.
Verfügbare Zielgruppensegmente können abhängig von Plattform, Markt, Datenquelle und Einwilligung eingesetzt werden.
Eigene Kundendaten können unter geeigneten technischen, vertraglichen und rechtlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Frequency Capping kann die Häufigkeit der Werbeauslieferung begrenzen, soweit dies technisch möglich ist.
Eine DSP unterstützt Werbetreibende bei der Bewertung und dem automatisierten Einkauf digitaler Werbemöglichkeiten.
Eine SSP unterstützt Publisher dabei, digitales Werbeinventar technisch bereitzustellen und zu vermarkten.
Eine Ad Exchange verbindet die Angebotsseite der Publisher mit der Nachfrageseite der Werbetreibenden.
Ein Ad Server verwaltet Werbemittel, liefert Anzeigen aus und misst Kampagnendaten. Campaign Manager 360 ist keine DSP und kauft kein Programmatic-Inventar.
Programmatic Advertising und Real-Time Bidding sind nicht identisch. RTB ist eine mögliche Einkaufsform, aber nicht jede programmatische Buchung erfolgt über eine offene Echtzeitauktion.
EDM verbindet Kampagnenplanung, Programmatic Media Buying, Ad Serving, Messung, algorithmische Optimierung, persönliche Kampagnenbetreuung und zentrales Reporting.
Unternehmen definieren Marketingziel, Kampagnentyp, Markt, Sprache, Budget, Laufzeit und gewünschte Zielgruppen.
Kampagnen können mit Display-, HTML5- und Video-Werbemitteln in geeigneten digitalen Umfeldern ausgeliefert werden.
EDM unterstützt bei Strategie, technischem Setup, Zielgruppen, Creatives, Auslieferung, Reporting und fachlicher Weiterentwicklung.
Google Display & Video 360 unterstützt Inventarbewertung, Targeting, Bidding, Budgetsteuerung und Kampagnenauslieferung.
Xandr kann für Programmatic Media Buying, Inventarbewertung sowie Publisher- und Placement-Steuerung eingesetzt werden.
Campaign Manager 360 unterstützt Creative-Auslieferung, Tracking, Kampagnenmessung, Viewability- und Video-Interaktionsmessung.
Die tatsächlich verfügbaren Plattformen, Inventarquellen, Targeting-Möglichkeiten und Messdimensionen hängen von Markt, Kampagnentyp, Vertrag, Berechtigungen und Kunden-Setup ab.
EDM analysiert verfügbare Kampagnen- und Auslieferungssignale. Geeignete Kampagnenparameter können auf Grundlage definierter Ziele regelbasiert und algorithmisch angepasst werden.
Der Umfang der automatisierten Optimierung hängt vom Kampagnentyp, den verfügbaren Daten, den aktivierten Schnittstellen, den definierten Zielen, Berechtigungen und dem Kunden-Setup ab. EDM behauptet keine vollständig autonome Kampagnensteuerung und garantiert keine Leistungsverbesserung.
Display-Werbung kann Marken, Produkte und Angebote in geeigneten digitalen Umfeldern sichtbar machen.
Video-Werbung kann komplexere Inhalte, Markenwelten und Angebote mit Bewegtbild kommunizieren.
Google Ads kann ergänzend Personen ansprechen, die bereits aktiv nach einem Produkt, Anbieter oder einer Lösung suchen.
EDM Google Ads mit KI kann als ergänzendes Produkt in eine kanalübergreifende Strategie eingebunden werden. Der Schwerpunkt dieser Seite bleibt jedoch auf Programmatic Display und Video.
EDM Reporting kann Daten aus verbundenen Werbe-, Analyse-, Such- und Commerce-Systemen in einer zentralen Oberfläche konsolidieren. Unternehmen können Programmatic-, Search-, Website- und weitere verfügbare Kampagnendaten vergleichen, ohne Basisberichte aus mehreren Plattformen manuell zusammenzuführen.
Die tatsächlich verfügbaren Datenquellen hängen von den aktivierten Integrationen, Zugriffsrechten, Kampagnenkanälen und dem jeweiligen Kunden-Setup ab.
Kleinere Unternehmen können Display- und Video-Kampagnen einsetzen, ohne eigene DSP-Verträge, ein internes AdTech-Team oder eigene HTML5-Entwickler aufzubauen.
Erfahrene Teams erhalten eine gemeinsame Sicht auf Kampagnen, Budgets, Geräte, Regionen, Publisher, Landingpages und weitere verfügbare Kennzahlen.
Grössere Werbetreibende profitieren von der klaren Trennung zwischen Media Buying, Ad Serving, Reporting, Optimierungslogik und Kundenoberfläche.
Die Preisbasis für EDM Display & Video beträgt 25 CHF pro 1.000 Werbeeinblendungen.
Programmatic Marketing ist nicht automatisch anonym oder personenbezogen. Entscheidend ist, welche Daten im konkreten Kampagnen- und Integrations-Setup verarbeitet werden.
Für Schweizer Kampagnen kann das Schweizer Datenschutzgesetz nDSG relevant sein. Abhängig von Datenverarbeitung, Kundenstruktur oder Zielmarkt kann zusätzlich die europäische DSGVO anwendbar sein.
Diese Informationen ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung.
Programmatic Marketing bezeichnet die datenbasierte Planung, Auslieferung, Messung und Optimierung digitaler Marketingmassnahmen mithilfe automatisierter Technologien.
Programmatic Advertising beschreibt insbesondere den automatisierten Einkauf digitaler Werbeplätze. Programmatic Marketing umfasst zusätzlich Strategie, Zielgruppen, Creatives, Daten, Messung und Optimierung.
Im Mittelpunkt stehen programmatische Display- und Video-Kampagnen. Search Advertising und weitere Paid-Media-Kanäle können abhängig von der Strategie ergänzend eingesetzt und gemeinsam ausgewertet werden.
EDM verfügt über Schnittstellen zu Google Display & Video 360, Xandr und Google Campaign Manager 360.
EDM analysiert verfügbare Kampagnen- und Auslieferungssignale. Geeignete Parameter können auf Grundlage definierter Ziele regelbasiert und algorithmisch angepasst werden.
Programmatic Marketing kann auch für KMU geeignet sein, wenn Zielmarkt, Zielgruppen, Budget, Werbemittel und Messkonzept sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.
Für die Nutzung von EDM ist auf Kundenseite kein eigener DSP-Vertrag erforderlich. Die verfügbaren Plattformen und Funktionen hängen vom jeweiligen Kampagnen- und Kunden-Setup ab.
Nein. Programmatic Marketing und algorithmische Optimierung garantieren weder Reichweite noch Sichtbarkeit, Klicks, Conversions, CPA oder ROAS.
Beschreiben Sie Zielmarkt, Marketingziel und geplantes Budget. Das EDM-Team prüft, welches Programmatic-, Search-, Creative-, Mess- und Reporting-Setup zu Ihrem Vorhaben passt.